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Europas größter Softwarecluster: über 80 Millionen Euro für Forschung

05.05.10

Kobil Systems und FlexSecure GmbH gewinnen beim Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung. Europas größter Softwarecluster mit über 80 Millionen Euro für die Forschung

Europas größter Softwarecluster: über 80 Millionen Euro für Forschung

Worms/Darmstadt / Berlin, 01. Februar 2010 — KOBIL Systems GmbH (in Kooperation mit der FlexSecure GmbH) ist marktführender Trendsetter in der Herstellung von mobilen IT-Sicherheitslösungen im Bereich der digitalen Identität und ist unter den Siegern des Cluster-Wettbewerbs , die Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Dienstag bekannt gegeben hat. Die fünf Gewinner fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt bis zu 200 Millionen Euro über fünf Jahre.

Unter den Gewinnern des Wettbewerbs ist auch Europas größter Softwarecluster „Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen“. Mit der Entscheidung stärkt die Bundesregierung die Software-Industrie in Deutschland und damit Hersteller wie KOBIL Systems GmbH, und die FlexSecure GmbH, die seit Jahrzehnten engagiert im Bereich der digitalen Identität forschen.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan sagte dazu am Montag in Berlin: "Mit dem Wettbewerb haben wir eine große Dynamik ausgelöst: Cluster aus Wirtschaft und Wissenschaft stellen sich auf und fokussieren ihre Stärken. Davon profitieren alle Beteiligten. Die besten Konzepte werden wir auszeichnen und fördern, damit sie international an die Spitze kommen." KOBIL hat ein innovatives Konzept und hat dadurch international Spitzenprodukte im Bereich online Banking und mobile Office platzieren können. KOBIL begreift die Auszeichnung als Motivation und Bestärkung. Schon heute sind bei KOBIL über 40 % der Mitarbeiter in der Entwicklungsabteilung tätig. Dort werden bestehende Produkte weiterentwickelt, neuen Bedürfnissen und Anforderungen angepasst und neue Produktideen umgesetzt.

Im ausgezeichneten Software-Cluster sind die großen deutschen Hersteller wie SAP AG und Software AG sowie über 350 kleine und mittlere Unternehmen vertreten. Die drei führenden Informatikforschungszentren (DFKI, Fraunhofer, FZI) und die renommierten Informatikfakultäten der TU Darmstadt, vertreten durch das LOEWE-Zentrum CASED, bringen ihre Kompetenzen in Forschung, Entwicklung und Ausbildung in den Cluster ein. Das Darmstädter Unternehmen Flexsecure GmbH, ein Startup der TU Darmstadt, das KOBIL im Herbst vergangenen Jahres in die KOBIL Gruppe integriert hat, hat die Entwicklungsabteilung von KOBIL gestärkt und den jahrelangen Schulterschluss zur TU Darmstadt und deren Informatikfakultät unterstrichen. Langfristig möchte der Spitzencluster zum weltweit führenden Technologiezentrum im Bereich digitale Unternehmen werden. KOBIL nimmt neue Herausforderung gerne an und wird seinen Beitrag liefern. Dank eingehender Forschung konnten Produkt wie mIDentity realisiert werden, der weltweit von Banken wie UBS, Commerzbank und Migros Bank und Geheimdiensten genutzt wird. Es gilt die Transformation von Unternehmen, die IT bisher nur als Werkzeug zur Unterstützung ihrer traditionellen Prozesse verwenden, zu vollständig digitalen Unternehmen zu ermöglichen. KOBIL entwickelt Produkte im Bereich digitale Identität, die diesen Prozess der Unternehmen unterstützt.