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Deutscher Wetterdienst macht IT hochsicher

16.06.09

Flexsecure erhält den Auftrag zum Aufbau einer innovativen Sicherheitsinfrastruktur für den Deutschen Wetterdienst.

Der deutschen Wetterdienst (DWD) ist nicht nur der führende deutsche Anbieter meteorologischer Dienstleistungen, sondern eine Behörde von höchster nationaler Bedeutung: Von der Verfügbarkeit der Meldungen des DWD hängen zentrale Säulen der Verkehrsinfrastruktur ab – ohne verlässliche Prognosen des DWD startet zum Beispiel in Deutschland kein Flugzeug und kein Schiff verlässt einen deutschen Hafen. Nicht nur Kastastrophenwarnungen sondern auch die Abwicklung entstandener Versicherungsschäden werden auf Basis verlässlicher Daten des DWD durchgeführt.

Für die sehr aufwendigen Berechnungen verfügt der Deutsche Wetterdienst über enorme Rechen- und Speicherkapazitäten, verteilt auf eine Vielfalt unterschiedlichster Hardware- und Betriebssysteme.

Der deutsche Wetterdienst macht seine IT hochsicher. Dazu wird eine moderne, zertifikatsbasierte Sicherheitsinfrastruktur aufgebaut, die sich nahtlos in das Identitätsmanagement sowie alle Prozesse integriert. Mit der Realisierung des Vorhabens hat der DWD den Darmstädter Sicherheitsspezialisten FlexSecure beauftragt. Kern des Systems ist eine komplexe Public-Key-Infrastruktur mit Anbindung an die Verwaltungs-PKI des Bundes.

Besonders wichtig war dem DWD die multifunktionale Fähigkeiten der neuen Lösung: Windows-Login, Single-Sign-On, eMail-Verschlüsselung, digitale Signaturen und viele andere Funktionen können durch das neue System bereitgestellt werden. Der Verwaltungsaufwand fällt minimal aus, da FlexSecure sein erfolgreiches Webportal für selbstbedientes Identitätsmanagement integriert.

FlexSecure-Geschäftsführer Erwin Stallenberger denkt aber schon weiter: „In Zukunft werden an IT-Systeme viel höhere Sicherheitsansprüche gestellt werden, je komplexer das System - desto höher die Ansprüche. Heute sichern wir den Systemzugang von Anwendern ab – morgen werden wir aber auch von jedem einzelnen Messgerät wissen wollen, ob wir seinen Daten vertrauen können oder nicht. Tausende in die Netze integrierte Geräte, z.B. meteorologische Messsysteme, werden dann mit Maschinenzertifikaten und so mit einer eindeutigen, fälschungssicheren und nachweisbaren Vertrauensstellung ausgestattet. In diesem Wachstumsmarkt brauchen wir ausgereifte Sicherheitsinfrastruktursysteme und sind mit innovativer deutscher Technologie weltweit bestens aufgestellt."